Mummentaart

Typisch Luxemburgisch!

Die “Mummentaart”, zu Unrecht in Vergessenheit geraten, ist ein sehr leckerer luxemburgischer Apfelkuchen, den man unbedingt ausprobieren sollte. Das Wort “Mumm” übrigens, leitet sich ab vom deutschen “Muhme”, was wiederum eine veraltete Form für “Tante” ist. Dabei ist nicht nur die Verwandtschaftsbeziehung gemeint, sondern kann – so wie Kinder es gerne tun – auch allgemein für Damen in einem gewissen Alter gebraucht werden. Am bekanntesten in Luxemburg ist wohl “Mumm Séiss”, das erfolgreichste Theaterstück von Edmond de la Fontaine, genannt Dicks.

Zutaten:

  • • 250 g Mehl
  • 250 g kalte Butter

  • 250 g EKABE Speisequark
  • 1 Prise Salz

  • 3-4 leicht säuerliche Äpfel (z.B. Golden)

  • Rosinen (nach Gusto)
  • Brauner Zucker
  • Zimt

 

Vorbereitung:

Die sehr kalte Butter stückchenweise zum Mehl geben und mit 
der Küchenmaschine oder mit den Händen schnell verkneten. Den Quark ebenfalls unterkneten, bis ein zäher Teig entsteht, in dem die Butterstückchen durchaus noch sichtbar sind. Den Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie gehüllt mindestens für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
 Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen oder Scheiben schneiden. Mit ein paar Tropfen Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Zubereitung:

Den Teig in zwei Hälften teilen und auf einer gut bemehlten Fläche mit Hilfe einer Teigrolle zu zwei großen Teigkreisen ausrollen. Eine gefettete Tortenform mit einer Teigschicht auslegen, die Apfelstücke und die Rosinen darauf verteilen und mit Zimt und braunem Zucker bestreuen. Die zweite Teigschicht als “Deckel” obendrauf legen und beide Teigschichten rundherum mit etwas Eigelb aufeinander drücken. Das restliche Eigelb auf dem Teigdeckel verteilen, einige dekorative Löcher hineinstechen (das lässt beim Backen den Dunst entweichen und verhindert, dass der Teigdeckel aufplatzt). 30 bis 40 Minuten bei 180°C backen und am besten lauwarm genießen.

 

 

Kategorie : Rezepte, Typisch Luxemburgisch
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