Ierzebulli

Am Burgsonntag wird ein Holzkreuz auf einem riesigen Scheiterhaufen verbrannt. Symbolisch wird damit der Winter vertrieben und der Frühling willkommen geheißen. Nach dem „Buergbrennen“ gibt es dann ganz traditionell in den meisten Dörfern einen ‚Ierzebulli’. Bei diesen Temperaturen kommt dieser Eintopf genau richtig, um sich aufzuwärmen.

 

Zutaten:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Möhre
¼ Knollensellerie
1 Stange Lauch
1-2 EL Pflanzenöl
300g getrocknete, halbe Erbsen
1,5 Liter Wasser
2 Lorbeerblätter
4 Gewürznelken
4 Pimentkörner
150g geräucherter, magerer Speck, am Stück
4 Kartoffeln
2-3 Mettwürste
Salz und frisch gemahlenen Pfeffer
Frisch gemahlener Fenchelsamen
Fein gehackte Petersilie zum anrichten
Ein paar Spritzer Zitronensaft oder Essig nach Wunsch

Zubereitung:

Zwiebel schälen und klein hacken. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Möhre und Knollensellerie putzen und in Würfel schneiden. Weißen und hellgrünen Teil der Lauchstange der Länge nach halbieren, waschen und in Ringe schneiden.

Alles, bis auf den Knoblauch, im heißen Öl anbraten. Knoblauch und Erbsen hinzufügen. Kurz umrühren und mit Wasser aufgießen. Speck hineingeben. Lorbeerblätter, Gewürznelken und Pimentkörner in einen Papierbeuten geben, zuschnüren und hinzugeben. Aufkochen lassen und bei mittlerer Temperatur für 30 Minuten köcheln lassen.

Kartoffel schälen, in Würfel schneiden, hinzufügen und weiter 15 Minuten köcheln lassen. Mettwürste in den Topf geben und die Temperatur etwas reduzieren, damit sie nicht aufplatzen. Nach 10-15 Minuten, wenn die Mettwürste gar sind, Speck und Würste hinausnehmen. Entweder separat zum Eintopf reichen oder klein schneiden und zurück in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Teebeutel mit den Gewürzen entfernen.

Mit Petersilie bestreut anrichten. Nach Wunsch ein paar Tropfen Zitronensaft oder Essig hinzufügen.

 

Dieses Rezept ist von Paule Schram, einer Luxemburger Foodbloggerin. Bereits als Kind hat sie ihrer Oma und Mutter beim Kochen über die Schulter geschaut. „Aus der kindlichen Neugier entwickelte sich mit den Jahren eine grosse Leidenschaft fürs Kochen und Backen“, so Paule auf ihrem Blog.

Kategorie : Typisch Luxemburgisch
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